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05.10.2021

Löwen, Clowns und Trapezkünstlerinnen

Comenius-Schule in Hilpoltstein engagiert den Projektcircus ZappZarap

Hilpoltstein – Fanfarenklänge, der Duft nach Popcorn und glitzernde Kostüme: So kann das neue Schuljahr starten. Eine Woche lang war der pädagogische Projektcircus ZappZarap in der Comenius-Schule am Auhof in Hilpoltstein zu Besuch. Aus den Kindern und Jugendlichen der Förderschule wurden Artistinnen und Artisten, aus Lehrkräften wurden Trainerinnen und Trainer und am Samstag konnten alle vor Eltern, Geschwistern und Großeltern zeigen, was sie im Lauf der Woche gelernt haben.

„Die Woche hat viel Kraft gekostet, aber wenn man in die Gesichter der Kinder in der Manege schaut, dann hat sich das mehr als gelohnt“, fasst Elke Adam zusammen. Die Lehrerin an der Comenius-Schule hat eine Springseil-Nummer mit den Jüngsten einstudiert. „Wir Lehrkräfte haben erst mal selbst bei einer Fortbildung alles gelernt, da musste zum Beispiel jeder mal aufs Nagelbrett“, erklärt sie das Konzept des Circus ZappZarap. „Am Montag haben wir dann vor den Kindern eine kleine Vorführung gegeben und alle konnten sich aussuchen, bei welcher Nummer sie gern mitmachen würden.“ Artistik, Zaubern, Feuerschlucken, Kunststücke mit dem Fahrrad… Für jeden Geschmack war etwas dabei. „Nur eine Hand voll Schülerinnen und Schüler wollte oder konnte nicht mitmachen“, so Renate Merk-Neunhoeffer, Schulleiterin an der Comenius-Schule. „Die anderen waren voller Motivation dabei. Eine Mutter hat berichtet, ihr Kind sei die ganze Woche jeden Morgen aus dem Bett gesprungen und habe gerufen ‚Heute ist wieder Zirkus!‘.“

Die Kinder an der Comenius-Schule sind zwischen drei Jahren und 20 Jahren alt – von der Schulvorbereitenden Einrichtung bis zur Berufsschulstufe. „Auch die Großen waren begeistert dabei“, so die Schulleiterin. „Die Kinder konnten sich selbst aussuchen, bei welcher Nummer sie mitmachen wollten, das war nicht vom Klassenverband abhängig. Die Durchmischung, die so entstanden ist, war spannend und sehr bereichernd.“ Dank des neuen Hygieneplans, der zu Beginn des Schuljahres in Kraft getreten war, konnte der Zirkus in dieser Form trotz Corona-Pandemie umgesetzt werden. Bei der Aufführung galten die 3-G-Regeln, eine mobile Teststation ermöglichte allen Eltern, dabei zu sein.  

Mehrere Tausend Euro kostet eine Woche mit dem Projektzirkus. Alle Materialien, ein großes Zelt und die Unterstützung von zwei ausgebildeten Zirkuspädagog*innen gehört dazu, außerdem die achtstündige Fortbildung für die Lehrkräfte. „Wir sind sehr froh, dass wir diese Woche komplett über Spenden finanzieren konnten“, bedankt sich Renate Merk-Neunhoeffer. Rudolf Schroll von der „Annemarie und Rudolf Schroll Stiftung für Menschenwürde“ und Willi Hepp von der „Koinor Horst Müller Stiftung“ waren begeistert von der Aufführung. Auch die „Uwe Feser Kinderfonds Stiftung“ hatte einen Teil der Kosten für das Projekt übernommen. Der „Förderverein Freundeskreis der Comenius-Schule Hilpoltstein“ und der Elternbeirat waren rund um das besondere Schulprojekt herum aktiv. Der noch offene Restbetrag wird vom Förderverein übernommen. Wenn Sie den Förderverein und das gelungene Projekt unterstützen möchten: IBAN: DE 76 7645 0000 0221 0796 27 bei der Sparkasse Mittelfranken Süd, BIC BYLADEM1SRS.


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Selbst eine Löwen-Nummer war Teil des Zirkus-Programms.

Schon bei den Proben rund um das Zirkuszelt und in der Schule übten die Kinder nicht nur die Zirkusnummer, sondern auch das richtige Präsentieren.

Schulleiterin Renate Merk-Neunhoeffer (ganz links), Leiter des Auhofs Andreas Ammon (Mitte) und Fundraising-Referentin Eva Neubert (ganz rechts) bedankten sich in echter Zirkusmanier bei den Spendern Rudolf Schroll (2.v.l.) und Willi Hepp (2.v.r.).

29.09.2021

Trocken und schnell zur Frühförderung

Raiffeisenbank im Nürnberger Land eG ermöglicht der Frühförderstelle der Rummelsberger Diakonie die Anschaffung eines neuen Autos

Altdorf. Nicht alle Kinder starten entspannt ins Leben. Viele Kinder haben bereits ab der Geburt einen erhöhten Förderbedarf im sozial- oder heilpädagogischen, logopädischen, ergo- oder physiotherapeutischen Bereich. Gerlinde Mayer, Leiterin der Frühförderstelle des Wichernhauses in Altdorf, und ihr Team wissen, welche optimalen Hilfestellungen diese Kinder bestmöglich unterstützen, damit sie dann im optimalen Fall in der Regelschule eingeschult werden können. Ganz wichtig: Zur Frühförderung gehört nicht nur die Förderung des Kindes. Oft wird die ganze Familie in den Förderprozess mit eingebunden. Dass ein Teil der Arbeit daher im häuslichen Umfeld oder in der Kindertagesstätte stattfinden muss, ist klar. „Wir begleiten rund 160 Familien“, so Gerlinde Mayer. Die Familien, die von der Frühförderstelle unterstützt werden, wohnen im gesamten südlichen Landkreis Nürnberger Land. Um sie zu erreichen, sind Autos unverzichtbar. Gut, dass jetzt, dank der Raiffeisenbank im Nürnberger Land eG, ein fünftes Fahrzeug den Fuhrpark erweitert – ein kleiner VW Up!, für den die Raiffeisenbank 4.000 Euro spendete.  

Bei der Schlüsselübergabe in der Frühförderstelle freute sich Manfred Göhring, Vorstand der Raiffeisenbank im Nürnberger Land eG. „Ihr erfüllt eine so wichtige Aufgabe für die Gesellschaft und tut das mit einer so hohen Professionalität. Ich freue mich, dass wir dabei unterstützen können.“ Diakon Thomas Jacoby, Leiter des Wichernhauses, bedankte sich im Namen der Frühförderung: „Jetzt können die Kolleginnen und Kollegen schnell und trocken zu den Familien und in die Kindertagesstätten fahren.“ Zur Spendenübergabe war als Mitglied der Geschäftsführung der Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung auch Diakon Volker Deeg gekommen, der Manfred Göhring und seinem Vorstandskollegen Volker Matschke herzlich für die jahrelange „treue, kompetente, konstante und verlässliche Spendenbereitschaft“ dankte.


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

v. Li.: Bei der Schlüsselübergabe: Vorstand Volker Matschke (Raiffeisenbank im Nürnberger Land eG), Diakon Volker Deeg (Mitglied der Geschäftsleitung der Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung), Gerlinde Mayer (Einrichtungsleitung Frühförderung Altdorf), Diakon Thomas Jacoby (Leitung Wichernhaus) und Manfred Göhring (Vorstand Raiffeisenbank im Nürnberger Land eG) Foto: Eva Neubert

05.10.2021

Löwen, Clowns und Trapezkünstlerinnen

Comenius-Schule in Hilpoltstein engagiert den Projektcircus ZappZarap

Hilpoltstein – Fanfarenklänge, der Duft nach Popcorn und glitzernde Kostüme: So kann das neue Schuljahr starten. Eine Woche lang war der pädagogische Projektcircus ZappZarap in der Comenius-Schule am Auhof in Hilpoltstein zu Besuch. Aus den Kindern und Jugendlichen der Förderschule wurden Artistinnen und Artisten, aus Lehrkräften wurden Trainerinnen und Trainer und am Samstag konnten alle vor Eltern, Geschwistern und Großeltern zeigen, was sie im Lauf der Woche gelernt haben.

„Die Woche hat viel Kraft gekostet, aber wenn man in die Gesichter der Kinder in der Manege schaut, dann hat sich das mehr als gelohnt“, fasst Elke Adam zusammen. Die Lehrerin an der Comenius-Schule hat eine Springseil-Nummer mit den Jüngsten einstudiert. „Wir Lehrkräfte haben erst mal selbst bei einer Fortbildung alles gelernt, da musste zum Beispiel jeder mal aufs Nagelbrett“, erklärt sie das Konzept des Circus ZappZarap. „Am Montag haben wir dann vor den Kindern eine kleine Vorführung gegeben und alle konnten sich aussuchen, bei welcher Nummer sie gern mitmachen würden.“ Artistik, Zaubern, Feuerschlucken, Kunststücke mit dem Fahrrad… Für jeden Geschmack war etwas dabei. „Nur eine Hand voll Schülerinnen und Schüler wollte oder konnte nicht mitmachen“, so Renate Merk-Neunhoeffer, Schulleiterin an der Comenius-Schule. „Die anderen waren voller Motivation dabei. Eine Mutter hat berichtet, ihr Kind sei die ganze Woche jeden Morgen aus dem Bett gesprungen und habe gerufen ‚Heute ist wieder Zirkus!‘.“

Die Kinder an der Comenius-Schule sind zwischen drei Jahren und 20 Jahren alt – von der Schulvorbereitenden Einrichtung bis zur Berufsschulstufe. „Auch die Großen waren begeistert dabei“, so die Schulleiterin. „Die Kinder konnten sich selbst aussuchen, bei welcher Nummer sie mitmachen wollten, das war nicht vom Klassenverband abhängig. Die Durchmischung, die so entstanden ist, war spannend und sehr bereichernd.“ Dank des neuen Hygieneplans, der zu Beginn des Schuljahres in Kraft getreten war, konnte der Zirkus in dieser Form trotz Corona-Pandemie umgesetzt werden. Bei der Aufführung galten die 3-G-Regeln, eine mobile Teststation ermöglichte allen Eltern, dabei zu sein.  

Mehrere Tausend Euro kostet eine Woche mit dem Projektzirkus. Alle Materialien, ein großes Zelt und die Unterstützung von zwei ausgebildeten Zirkuspädagog*innen gehört dazu, außerdem die achtstündige Fortbildung für die Lehrkräfte. „Wir sind sehr froh, dass wir diese Woche komplett über Spenden finanzieren konnten“, bedankt sich Renate Merk-Neunhoeffer. Rudolf Schroll von der „Annemarie und Rudolf Schroll Stiftung für Menschenwürde“ und Willi Hepp von der „Koinor Horst Müller Stiftung“ waren begeistert von der Aufführung. Auch die „Uwe Feser Kinderfonds Stiftung“ hatte einen Teil der Kosten für das Projekt übernommen. Der „Förderverein Freundeskreis der Comenius-Schule Hilpoltstein“ und der Elternbeirat waren rund um das besondere Schulprojekt herum aktiv. Der noch offene Restbetrag wird vom Förderverein übernommen. Wenn Sie den Förderverein und das gelungene Projekt unterstützen möchten: IBAN: DE 76 7645 0000 0221 0796 27 bei der Sparkasse Mittelfranken Süd, BIC BYLADEM1SRS.


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Selbst eine Löwen-Nummer war Teil des Zirkus-Programms.

Schon bei den Proben rund um das Zirkuszelt und in der Schule übten die Kinder nicht nur die Zirkusnummer, sondern auch das richtige Präsentieren.

Schulleiterin Renate Merk-Neunhoeffer (ganz links), Leiter des Auhofs Andreas Ammon (Mitte) und Fundraising-Referentin Eva Neubert (ganz rechts) bedankten sich in echter Zirkusmanier bei den Spendern Rudolf Schroll (2.v.l.) und Willi Hepp (2.v.r.).